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Das Buch erscheint unter der ISBN 978-3-649-63500-0.

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Von Erik Ole Lindström
Mit Illustrationen von Sonja Bougaeva

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Inhalt

Prolog

Überraschungspost

Notfallpläne

Margaretenholm

Wintertrolle

Der alte Birger

Ponys

Aufbruch

Das Echo

Rettung

Extra-Eltern

Die Falle

Nackte Füße

Mika

Der Schneesturm

Lärm

Kalte Pfannkuchen

Der Elchschützer

Schneeflocke

Weihnachten

Ein Kindersommer voller Freiheit und Fantasie

Leseprobe aus „Die abenteuerliche Reise des Mats Holmberg“

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Prolog

Einen solchen Schneesturm hat Selma noch nie erlebt. Dicht wie ein Vorhang fallen die Flocken vom Himmel. Und es werden immer mehr! Schwer und feucht sind sie und hüllen die ganze Gegend in leuchtendes Weiß. Nur die hohen Tannen ringsherum ragen noch heraus, doch ihre Äste biegen sich bereits unter der mächtigen Last.

Und dieser Wind! Selma muss blinzeln, um überhaupt noch etwas sehen zu können. Mit dem einen Fäustling wischt sie sich die Schneeflocken aus dem Gesicht und von der rot gefrorenen Nase. Mit dem anderen hält sie den Zügel straff. So straff, wie sie ihn eben noch halten kann. Sie ist erschöpft, auch wenn sie das nicht zugeben will.

„Wo ist denn jetzt euer Haus, Mika?“, ruft sie. Ihre ganze Verzweiflung, die Müdigkeit und Angst sprudeln aus ihren Worten. „Seit Stunden fahren wir durch die Gegend. Ist das überhaupt noch der richtige Weg?“

„Ja. Nein. Also … Ich weiß es nicht.“

Tränen bahnen sich ihren Weg über Mikas Wangen. Er versucht gar nicht mehr, sie wegzuwischen. Auch Mika ist am Ende seiner Kräfte.

Als Selma das sieht, tut es ihr leid, dass sie ihn so angefahren hat. Wortlos streift sie einen Fäustling ab und zieht ihre Lieblingskette vom Hals. Ein schmales Lederband mit der Feder eines Eichelhähers. Selma hat die Kette selbst gebastelt.

„Hier.“ Sie drückt sie Mika in die Hand. „Häng dir die um, die bringt Glück. Das können wir jetzt nämlich gut gebrauchen. Und dann überleg noch mal genau. Und bitte, bitte mach schnell!“

Langsam beginnt es zu dämmern. Selma kann kaum noch die Hand vor Augen sehen und die Kälte wird immer unerträglicher. Sie müssen endlich einen Unterschlupf für die Nacht finden.

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Auch Mika bibbert vor sich hin, seine Lippen glänzen dunkel wie Blaubeeren. Trotzdem blickt er angespannt in die Baumwipfel, ob irgendwo ein Ast unter dem Gewicht des Schnees brechen und auf sie herabstürzen könnte. Als Sohn eines Försters weiß er genau, dass er wachsam sein muss, denn der Sturm peitscht unbarmherzig und trägt jedes verdächtige Geräusch mit sich fort.

„Halte durch, Enno!“, ruft Selma dem Pony zu und schnalzt auffordernd mit der Zunge.

Und du auch, Selma, denkt sie. Sie dürfen jetzt nicht aufgeben. Sie müssen weiter, sonst sind sie verloren!

Enno schnaubt und stapft tapfer durch den tiefen Schnee voran. Doch seine Tritte werden immer schwerfälliger, und Selma weiß, dass auch ihn allmählich die Kraft verlässt. Aber noch immer gibt es weit und breit keinen Unterstand, keine Scheune. Nichts. Nur das Pfeifen des Sturms ist zu hören, der ihnen die Kälte bis in die Knochen pustet. Und dann auf einmal …

Aooooouuuuuuuwww!

Ein tiefer, grollender Ton hallt durch den Wald. Gefolgt von einem hohen, lang gezogenen Jaulen. Selmas Augen weiten sich. Diesen Laut kennt sie.

Es ist ein Wolf!

Überraschungspost

Wie aus weiter Ferne dringt das Piepen des Weckers zu Selma vor. Je mehr sie versucht, es auszublenden, desto durchdringender wird der Ton. All das Finger-in-die-Ohren-Stecken und Unters-Kopfkissen-Wühlen bringt nichts, das muss Selma schließlich einsehen. Stöhnend schlägt sie die Bettdecke zur Seite. Doch gerade als ihre Zehenspitzen das eiskalte Parkett berühren, erstirbt das Schrillen.

Das hat das doofe Ding doch mit voller Absicht gemacht!, ärgert sich Selma.

Natürlich ist das Blödsinn. Nur ist Selma gerade aus dem Tiefschlaf gerissen worden. Und das völlig grundlos, denn heute ist Samstag. Da kann man schon mal komische Gedanken haben.

Und dann ist da auch noch diese Kälte! Selmas Mama muss mal wieder ganz früh morgens ins Zimmer geschlichen sein und das Fenster gekippt haben.

Eine kühle Schlafumgebung sorgt für klare Gedanken, sagt sie nämlich gern. Egal wie oft Selma ihr schon erklärt hat, dass es sich mit einem eingefrorenen Gehirn nicht gut denken lässt und eine abgestorbene Nasenspitze alles andere als schön ist, sie macht es immer wieder.

Fröstelnd eilt Selma zum Fenster und knallt es zu. Als sie auf die Straße sieht, fällt ihr Blick auf einen der Nachbarn, der gerade die Scheiben an seinem Auto freikratzt. Im Hauseingang gegenüber streiten die Zwillinge Lars und Magnus um irgendein Spielzeug. Um welches, kann Selma nicht erkennen, aber im Grunde ist es ihr auch egal. Selma ist eisig kalt, sie ist müde und will jetzt schleunigst wieder zurück in ihr kuscheliges Bett.

Als sie sich vom Fenster abwendet, klingelt es an der Wohnungstür.

„Oh! Wer ist das denn?“

Selma ist allein in der Wohnung. Mama arbeitet in einem Altersheim und hat diese Woche Frühschicht. Und Papa … na ja, der wohnt schon eine ganze Weile nicht mehr bei ihnen. Soll sie aufmachen? Oder so tun, als wäre keiner zu Hause? Wobei … einfach mal nachzusehen, kann nicht verkehrt sein.

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„Selma Larsson, jetzt stell dich nicht an! Da wird schon kein Monster vor der Tür stehen“, macht sie sich selbst Mut.

Schon schlüpft sie in die Jeans von gestern, zieht eine dicke Strickjacke über ihr gestreiftes Schlafshirt und läuft zur Wohnungstür. Als sie leise durch den Türspion lugt, entdeckt sie Alfred, den Postboten. Von wegen Monster! Selma kichert und zieht schwungvoll die Tür auf.

„Morgen, Selma“, begrüßt er sie. „Alles klar? Ich habe ein Päckchen für euch.“

„Ach, deshalb hast du geklingelt. Danke, Alfred.“ Neugierig nimmt Selma das Päckchen entgegen und auch die drei Briefe, die der Postbote ihr entgegenstreckt.

„Na dann, schönen Tag noch. Grüß mir deine Mama.“

Erst nachdem Selma die Wohnungstür geschlossen hat, fällt ihr Blick auf die Adresse: Selma Larsson, Grevgatan 7, 11453 Stockholm.

„Das Päckchen ist ja für mich“, murmelt sie überrascht. „Von Papa …“

Wie aufregend! Nur, hm, warum schickt Papa ihr ein Päckchen? Dazu mit weihnachtlichen Aufklebern? Sie sehen sich doch bald. Genauer gesagt, wenn die Weihnachtsferien beginnen, also in knapp einer Woche.

Nachdenklich trägt Selma das Päckchen und die Briefe hinüber in die Küche.

Ihr Platz am Tisch ist schon gedeckt. Mama muss heute noch früher aufgestanden sein als sonst, denn es gibt neben Knäckebrot, Wurst, Käse und Weintrauben auch selbst gebackene Blaubeermuffins. In einem steckt ein Zahnstocher, an dem wiederum ein kleiner Zettel baumelt.

Guten Morgen, Maus,

was hältst Du davon, wenn wir heute

Nachmittag zur Schlittschuhbahn gehen?

Kuss von Deiner Mama

Daneben hat Mama sie beide gemalt, wie sie über das Eis sausen. Selma grinst, als sie die Strichmännchen betrachtet. Mama kann echt so was von nicht zeichnen!

Also von mir hast du das nicht!, sagt sie jedes Mal zu Selma, wenn die ein neues Bild gemalt hat.

Zeichnen ist nämlich Selmas Lieblingsbeschäftigung, besonders gern malt sie Tiere. Der ganze Flur ist voll von Selmas Gemälden. Dazwischen hängen gebastelte Ketten aus Federn oder Schwemmhölzern, die sie in ihren Urlauben am Meer gesammelt hat.

Selma nimmt den Muffin vom Teller und beißt hinein, obwohl sie eigentlich viel zu aufgeregt ist, um zu frühstücken. Das Päckchen von Papa ist natürlich daran schuld. Ob sie es einfach aufmachen soll? Zwar sieht es mit den Aufklebern wie ein Weihnachtsgeschenk aus … aber irgendwie kann das nicht sein, denn sie werden Weihnachten ja zusammen feiern. So oder so: Es ist ziemlich ungewöhnlich, dass Papa sich die Zeit genommen hat, ihr ein so schön verziertes Päckchen zu schicken. Zeit ist nämlich etwas, wovon ihr Papa immer nur ganz, ganz wenig hat. Erst recht, seitdem die Zwillinge auf der Welt sind.

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„Ach was, ich kann es sicher aufmachen“, beschließt Selma schulterzuckend.

In dem Paket befindet sich ein weiteres etwas kleineres, das in buntes Weihnachtspapier eingeschlagen ist, und ein Brief, auf den Papa Für Selma geschrieben hat. Mit zittrigen Fingern knibbelt Selma den Umschlag auf, zieht die Papiere heraus und beginnt zu lesen.

Liebe Selma, …

Die ersten langweiligen Sätze übers Wetter und Papas Arbeit überfliegt sie.

… bestimmt kannst Du Dir vorstellen, wie schade es ist, dass der Opa und die Oma in Frankreich unsere Kinder noch gar nicht gesehen haben. Und da hat Camille gemeint, dass sich Weihnachten wunderbar anbietet. Das wäre auf jeden Fall das schönste Geschenk für ihre Eltern. Da hat sie recht, meinst Du nicht? Hugo und Louis sind ja noch so klein, aber Du bist schon groß. Du wirst auch ohne mich ein schönes Fest haben, da bin ich mir sicher. Wir treffen uns dann einfach später. Da freue ich mich schon drauf. Dein Päckchen darfst Du natürlich erst an Weihnachten öffnen. Also, mein Spatz, nicht schummeln!

Dicker Kuss!

Papa

Selma stockt der Atem. Für einen Moment ist in ihrem Kopf nur noch Matschepampe. „Was für ein blöder, knallblöder Brief!“

Selma ist stinksauer! Papa will Weihnachten also lieber mit seiner neuen Familie in Frankreich feiern. Mit Camilles Eltern. Und wer in Frankreich ist, der kann wohl kaum das Weihnachtsfest mit Selma verbringen.

„Dabei hast du es versprochen, Papa“, murmelt Selma. „Ganz fest und schon vor Tausendmillionen Wochen. Das Weihnachtspäckchen kannst du behalten, das will ich gar nicht. Ich will überhaupt nichts mehr von dir!“

Ein dicker Kloß steckt auf einmal in ihrem Hals. Wenn sie nicht aufpasst, muss sie gleich losheulen. Aber das will sie auf gar keinen Fall. Und wegen Papa schon mal überhaupt nicht!

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Notfallpläne

Als Mama am frühen Nachmittag von der Arbeit nach Hause kommt, liegt Selma auf ihrem Bett und starrt an die Decke.

„Geht es dir nicht gut?“ Natürlich macht sich Mama sofort Sorgen. Normalerweise lümmelt Selma um diese Zeit nämlich nicht auf ihrem Bett und guckt vor sich hin. Normalerweise liest Selma oder bastelt oder zeichnet oder schaut sich ihren Lieblingsfilm an. Und wenn ihre Mama dann nach Hause kommt, überfällt Selma sie mit lauter neuen Dingen und Ideen.

Heute nicht.

Wortlos deutet Selma auf die kleine weiße Kommode, auf der sich Papas Paket befindet.

„Von wem ist das?“, fragt Mama.

„Von Papa. Einen Brief hat er mir auch geschrieben …“

Mit hochgezogenen Augenbrauen nimmt Mama den Brief in die Hand. „Darf ich ihn lesen?“

Selma nickt.

Eine Weile ist es still. „Ich fasse es nicht“, sagt Mama dann empört. „Das geht doch nicht! Vor allem nicht so kurzfristig. In acht Tagen sind Weihnachtsferien, ich krieg die Krise! Deshalb hat er das Paket an dich adressiert, weil er sich nicht getraut hat, es mir zu sagen. Frechheit! Papa muss dich nehmen, ich kann nicht, das weißt du doch. Ich bin seit Wochen im Altersheim eingeteilt, das lässt sich nicht wieder ändern.“

„Das kommt davon, wenn Eltern nicht mehr miteinander reden.“ Selma kneift die Augen zusammen. „Schön blöd, wenn man ein Kind hat, das keiner nehmen will. Vielleicht kannst du mich einfach vor die Tür stellen. Dann nimmt mich bestimmt die Müllabfuhr mit.“

„Selma!“ Mamas Stimme ist ganz schrill und hoch. Aber nur für einen kleinen Moment. „Tut mir leid, ich … ich wollte nicht laut werden. Komm mal her, Mäuschen.“ Mama drückt Selma fest an sich. „Ich kann mir vorstellen, wie du dich jetzt fühlst, und ich bin auch ganz traurig darüber. Aber weißt du, meine Kollegen haben alle schon ihren Urlaub geplant. Und die alte Frau Lindberg freut sich schon seit Tagen darauf, dass ich ihr an Heiligabend die Weihnachtsgeschichte vorlese.“

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Klar, das mit den alten Leuten versteht Selma schon. Um die muss sich jemand kümmern, weil die nämlich auch keiner nehmen will. Noch nicht mal an Weihnachten! Aber warum soll ausgerechnet Selma das ausbaden!?

„Muss ich etwa Weihnachten im Altersheim feiern?“ Selma knibbelt an ihrer Lieblingskette, die um ihren Hals baumelt. Die mit der seltenen Eichelhäherfeder. Vielleicht hilft das ein bisschen.

„Ich weiß jetzt gar nicht, was ich sagen soll. Keine Ahnung, was ich tun kann.“ Mama seufzt.

„Wie wäre es so: Arme Selma. Da muss wohl mal ein echter Notfallplan her“, schlägt Selma vor. „Oder so: Hej, meine Große, vielleicht kannst du bei Tante Maja feiern, schließlich ist sie deine Lieblingstante und hat an Weihnachten bestimmt noch nichts vor.“

Erst sagt Mama nichts, guckt Selma nur ganz komisch an. Doch dann nickt sie endlich und knufft sie liebevoll in den Arm.

„Gute Idee, ich frage Tante Maja. Oder eine von deinen anderen vier Tanten. Wozu hat dein Papa so viele Schwestern?“ Sie lächelt Selma an. „Alles wird gut, meine Maus. Und später komme ich einfach nach und wir machen es uns noch ganz schön bei Maja, in Ordnung?“

Selma nickt. Sie hofft, dass es mit Tante Maja klappt, denn die ist mit Abstand ihre Lieblingstante, und das nicht nur, weil sie nah am Birka-Kanal in einem wunderschönen roten Holzhaus wohnt. Papas sechs Jahre ältere Schwester ist außerdem Tierärztin und hat einen ganzen Stall voll mit Ponys. Genau sieben! Drei sind noch ganz jung. Zu jung, um auf ihnen zu reiten. Zwei sind Rentnerponys. Aber Stine und Enno sind im besten Alter und total lieb. Und im Winter ist es mit ihnen besonders schön, weil Tante Maja sie manchmal vor ihren alten Schlitten spannt … In Gedanken sieht sich Selma schon neben Tante Maja sitzen, dick eingekuschelt in warme Decken, während Enno sie durch die weiße Winterwunderlandschaft zieht. Selmas Miene hellt sich auf.

„Kannst du Tante Maja fragen? Jetzt? Sofort? Gleich?“

Nicht, dass ihre Tante schon andere Pläne hat und Selma sich ganz umsonst wie verrückt freut.

Mama nickt. „Ja, mache ich.“ Sie steht von Selmas Bett auf und geht zur Tür.

Selma will ihr folgen, doch Mama hält sie zurück.

„Lass mich erst mal allein mit Maja telefonieren“, bittet sie.

Selma weiß, warum. Mama will nicht, dass sie mitkriegt, wie sie sich am Telefon über Papa aufregt.

„Ich bin auch sauer auf Papa, du kannst ruhig ordentlich über ihn lästern“, sagt sie.

Mama grinst schief. „Tante Maja und ich lästern doch nicht! Wenn schon, dann wundern wir uns über ihn und seine neuesten Pläne.“

„Dann kann ich ja auch zuhören“, erwidert Selma.

Doch Mama bleibt dabei, sie will allein mit Tante Maja telefonieren.

Selma hat jetzt keine Lust mehr, auf dem Bett zu liegen und an die Decke zu starren. Nix da! Der Gedanke an Weihnachtsferien bei Tante Maja bringt ihre gute Laune zurück. Selma schnappt sich einen Bogen Papier, ihre Zeichenstifte und macht sich daran, schon mal ein Bild für die Tante zu malen.

Es dauert eine gefühlte Ewigkeit, bis Mama endlich wieder im Türrahmen auftaucht. Aber schon an ihrem breiten Lächeln kann Selma erkennen, dass Tante Maja zugesagt hat.

„Maja lässt dich ganz herzlich grüßen, und ich soll dir ausrichten, dass sie sich wie verrückt auf dich freut“, sagt Mama.

Selmas Herz hüpft vor Erleichterung.

„Ich muss nur noch ein paar Dinge regeln, es gibt da so ein kleines Zeitproblem. Aber das lässt sich leicht lösen, wenn deine Tante Lotta …“

Den Rest des Satzes hört Selma gar nicht mehr. Wie ein Pfeil schießt sie in die Höhe und beginnt, auf dem kleinen Trampolin in ihrem Zimmer auf und ab zu springen. So hoch, dass sie fast mit dem Kopf an die Zimmerdecke stößt.

„Juchhu, das wird KLASSE! Ganz bestimmt wird es das!“

Mama lacht. „Das glaube ich auch, Selma. Und wenn ich mit meiner Arbeit fertig bin, dann komme ich nach, das verspreche ich.“

Irgendwann kriegt Selma richtig Seitenzwacken vom Hüpfen und die Puste geht ihr aus. Erschöpft lässt sie sich aufs Bett plumpsen.